Wegmarken-Betriebsfonds eingerichtet

An den Wegmarken in Vuorz/Waltensburg und in Ftan sind Schäden aufgetreten. Auch die Wegmarke von Disentis wurde beschädigt – wie es scheint: durch Schneedruck.

Diese Reparaturen der Wegmarken gehen ins Geld. Auf 900 Franken belaufen sie sich, wenn eine Stele ersetzt und neu bedruckt werden muss. Beim Ersatz eines Betonsockels oder einer Sitzbank laufen Kosten bis Fr. 2’000 auf. Dabei muss betont sein: die Reparaturarbeit wird stets freiwillig geleistet!

Und nun kommt’s: Das Budget des Vereins Jakobsweg Graubünden blieb und bleibt von Jahr zu Jahr eng bemessen. Wie eng, muss der Vorstand jeweils bei einem erneuten Schaden an einer der Wegmarken feststellen. Der Vorstand musste sich während des letzten Jahres fragen: Wie lange können wir uns den Unterhalt der Wegmarken überhaupt noch leisten? Was können wir tun, um das Vereinsbudget von den Kosten, die durch den Wegmarken-Unterhalt verursacht werden, zu entlasten?

Um dem Verein finanzielle Sicherheit zu gewährleisten, hat der Vorstand im Januar 2019 die Äufnung eines „Wegmarken-Unterhaltsfonds“ in der Höhe von Fr. 3‘000 beschlossen. Dazu hat er die politischen Gemeinden, die katholischen und reformierten Kirchgemeinden und verschiedene Tourismusdestinationen – alle: entlang des Jakobsweges – dann auch die beiden Landeskirchen und das Bistum Chur angeschrieben und um einen Beitrag von Fr. 125 gebeten. Das Echo auf dieses Vereinsgesuch ist mehr wie erfreulich. Ende Februar konnte die Kassierin vermelden: „Die Summe von Fr. 3’000 ist erreicht! Spenden, die jetzt noch eingehen, erhöhen die finanzielle Vereinssicherheit.“

Fortan wird also der Unterhalt der neun Wegmarken aus dem Wegmarken – Unterhaltsfonds bestritten. Fallen Reparaturkosten an, soll der Fonds durch erneute Gesuche an Stiftungen ausgeglichen werden.

Hier aber sei ein grosser Dank ausgedrückt. Er ergeht an die erwähnten Körperschaften entlang des Weges,  welche die Äufnung des Fonds möglich gemacht haben! Der Vorstand des Vereins Jakobsweg Graubünden versteht die Spenden auch als Zusammenarbeit mit dem Verein. Und als Wertschätzung der geleisteten Vereinstätigkeit. Danke für die Mitarbeit im Hintergrund des Pilgerns in Graubünden.

„Das Pilgern in Graubünden fördern“ lautet gegenwärtig das Motto der Vereinsarbeit. Wirkungsvolle „Förderbeiträge“ hat der Verein erhalten!

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